Eine Fahrt zum Jahresende führte die RK-Uphusen/Bierden (Reservistenkameradschaft) nach Mecklenburg-Vorpommern. Hier hatten die Organisatoren ein Treffen beim Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" in Rostock-Laage organisiert.

Am Morgen des 11. Dezember 2014 traf die Gruppe an der Hauptwache den Oberstabsfeldwebel Heinz-Dieter Nitz, der sie herzlich begrüßte und den Tag als Moderator zur Verfügung stand. Im Stabsgebäude stellte sich OStFw Nitz sich und den Standort Rostock-Laage vor. Seit 1993 sei das Taktische Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" in Laage beheimatet. Nach dem die MiG-29 außer Dienst gestellt wurde, erhielt der Verband 2004 den EUROFIGHTER.

Ausbildung der Eurofighterpiloten in Laage Hauptaufgabe
Die Hauptaufgabe des Verbandes besteht in der Ausbildung der Piloten auf dieses Waffensystem. Zusätzlich übernimmt das Geschwader natürlich auch die Aufgaben, den deutschen Luftraum zu sichern. Im April letzten Jahres gab es Grund zum Feiern, da das Geschwader die 25000. Flugstunden mit dem EUROFIGHTER erfolgreich absolviert hatte. Nachdem das Briefing beendet war, wurde die Gruppe zur Truppenküche begleitet, in der ein Weihnachtsessen vom Feinsten serviert wurde. Ein großes Lob und Anerkennung an die Küche .Die Reisegruppe der RK Uphusen/Bierden wurde so verwöhnt, dass sie nach dem reichhaltigen Menü nicht einmal mehr laufen mussten, sondern mit dem Kleinbus zu einem Bereich gefahren wurden, wo ein besonderes Highlight auf sie wartete. OStFw Nitz hat es einrichten können, dass ein Besuch im Simulator ermöglicht wurde.

Einmal Eurofighter fliegen
Eine gründliche Einweisung ins Cockpit des EUROFIGHTER wurde durch einen Fluglehrer erklärt. Hier hatte jeder die Möglichkeit, einmal im Cockpit des EUROFIGHTER zu sitzen und seine fliegerischen Fähigkeiten zu testen. Die Teilnehmer, die den EUROFIGHTER selber "fliegen" durften, waren begeistert von der Technik, den Fähigkeiten, was dieses Flugzeug kann. Ein Flugzeug, das mitdenkt. Starten, Fliegen, Landen - alles konnte erprobt werden. Wer sich getraut hat, konnte sogar mit Mach 1 über Mecklenburg-Vorpommern donnern.
Eine Rolle oder ein Looping gehörten natürlich auch dazu. Nachdem alle Probanden zufrieden und überwältigt (etwas grün im Gesicht) aus dem Cockpit geklettert waren, und wieder festen Boden unter den Füßen hatten, wurde jedem bewusst, was es heißt, EUROFIGHTER-Pilot zu sein. Ein Job, der 150 Prozent verlangt. Entscheidungen treffen in Millisekunden! Körperliche und geistige Höchstleistung werden abgefordert.

Das Sixpack für die Eurofighter
Anschließend ging es mit dem Bus Richtung "Sixpack", den Stellplätzen für die EUROFIGHTER. Hier hat ein Fluggerätemechaniker das Flugzeug erklärt und auf diverse Fragen geantwortet. Ein EUROFIGHTER zum Anfassen. Ein Wunderwerk an technisches Knowhow, was auf dem modernsten Stand gehalten und von Spezialisten betreut wird. Die Weiterfahrt führte durch den Bereich Flugfeld, Tower und Wartungshalle. Eigens für das im Fliegerhorst arbeitende Personal ist eine Kindertagesstätte im Kasernenbereich untergebracht, die der Initiative des letzten Kommodore, Oberst Markus Krammel, zu verdanken ist. Hier werden die Kleinen den ganzen Tag liebevoll betreut bis Mutti oder Vati (oder beide) vom Dienst kommen. Bei der Verabschiedung am Haupttor bedankte sich die Gruppe bei OStFw Nitz für den überaus netten und informativen Tag und überreichten eine kleine Erinnerungsplakette der RK Uphusen/Bierden.

Kurt Mahnke
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